Das Labor
Wo wir bauen, testen und manchmal verwerfen. Das ist die Forschung hinter VisScanner — offen darüber, was funktioniert, und ebenso offen darüber, was nicht.
Unsere Regel ist einfach — wir nennen sie die Widerlegungsprobe: Ein Modell, das sich auf ungesehenen Daten nicht bewährt, geht nicht live. Dasselbe gilt für Erkenntnisse. Wir veröffentlichen erst, wenn wir unsere eigene Schlussfolgerung nicht mehr widerlegen können. Diese Seite zeigt, wie dieser Prozess manchmal aussieht.
Entwicklung
Die neu gebaute Prognose
Die Prognoseseite steht auf neuem Grund: pro Art, pro Tag, als Prozentwert über oder unter einem normalen Tag in diesem Monat. Wind, Mondphase und Luftdruck sind raus. Nicht weil sie nicht ins Modell passten, sondern weil sie ihren Platz nicht verdient haben. Dazu ein neuer Großfisch-Atlas, Sprache in der URL und eine spürbar schnellere Seite.
Forschung
Unser Modell sagte Angler voraus, keine Fische. Geblieben sind Saison und Wassertemperatur
Zwei Wochen lang nannte unser Modell Wind den wichtigsten Faktor dafür, ob du fängst. Das stimmte nicht, der Wind stand nur für die Form der niederländischen Küste. Und dann zeigte sich, dass das Tagessignal vor allem wusste, welches Gewässer gut ist, nicht welcher Tag. Was wir fanden, als wir unsere eigenen Zahlen prüften, und wie die Vorhersageseite daraufhin neu gebaut wurde.
Forschung
Aal im Dunkeln, Zander im Mondlicht: die Prognose lernt die Uhrzeit
Wir erweitern die Fangprognose um zeitliche Merkmale — Stunde, Saison, Mond. Die meisten sind im Schnitt klein, doch eines teilt die Nachtjäger: Aal will das Dunkel, Zander das Mondlicht.
Artikel
Vom Datensatz ans Wasser: unser Gründer begleitet ATKB bei einer Fischbestandserhebung
Modelle an der Wirklichkeit zu prüfen heißt am Ende: Stiefel an. Wytse Punter begleitet demnächst eine Fischbestandsbeprobung von ATKB.
Forschung
Einem Modell beibringen zu sehen, was ein Angler sieht: selbstüberwachte Bildanalyse auf Luftbildern
Überhängende Bäume, Brücken, T-Verzweigungen, Seerosenfelder. Wir bringen einem KI-Modell bei, welche Strukturen zu welchen Fischen gehören — und warum wir es noch nicht veröffentlichen.
Forschung
Den Grund aus dem All lesen: warum wir Satellitentiefe (noch) nicht überall ausrollen
Wir reproduzierten die Standardmethode für Satellitentiefe und bauten ein Modell darum herum, das dort funktioniert, wo der klassische Ansatz auf trübem Binnenwasser versagt — und entschieden uns trotzdem gegen den flächendeckenden Einsatz. Hier ist der Grund.
