Sternhausen
Acipenser stellatus
Erkennung
Der Sternhausen (Acipenser stellatus) hat eine auffällige, lange, schwertförmige Schnauze, die breiter ist als bei anderen Stören. Der Körper ist schlank und stromlinienförmig, mit fünf Reihen heller Knochenplatten auf dunklem Hintergrund. Die Art kann bis zu 2,2 Meter lang werden, bleibt aber meist kleiner. Der Name "stellatus" bezieht sich auf die sternförmigen Knochenplatten.
Lebensweise
Der Sternhausen ist ursprünglich anadrom und stammt aus dem Kaspischen Meer, dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer. Die Art wandert zum Laichen in Flüsse auf und laicht auf hartem, kiesigem Untergrund. Als schneller Schwimmer jagt der Sternhausen aktiver als andere Störe und fängt neben Bodenorganismen auch kleine Fische.
In den Niederlanden
Mit nur 1 Beobachtung in unserer Datenbank ist der Sternhausen in den Niederlanden äußerst selten. Es handelt sich wahrscheinlich um ein entwichenes Zuchtexemplar. Die Art wird in Europa für Kaviar (Sevruga) gezüchtet. Im natürlichen Verbreitungsgebiet ist der Sternhausen vom Aussterben bedroht durch Überfischung und Dämme, die Wanderrouten blockieren.
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Wichtigste Prädiktoren
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