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Aland (Leuciscus idus)

Aland

Leuciscus idus

Cyprinidae Saison offen
Max. Länge
85.0 cm
Max. Gewicht
4.0 kg
Die Angelsaison ist derzeit geöffnet. Rücksetzpflicht: 04-01 — last_saturday_may

Erkennung

Der Aland ist ein kräftiger, silbriger Karpfenartiger mit einem gedrungenen, rundlichen Körper, der deutlich breiter ist als der eines Rotauges. Der Rücken ist graugrün bis blaugrau, die Flanken silbern und der Bauch weiß. Die Bauch- und Afterflossen haben einen charakteristischen orangeroten bis rosa Schimmer, besonders sichtbar bei erwachsenen Fischen. Das Maul ist klein und endständig. Verwechslung mit dem Rotauge ist häufig, aber der Aland hat kleinere Schuppen (55-61 entlang der Seitenlinie gegenüber 42-45 beim Rotauge), einen breiteren Kopf und einen massiveren Körper. Die Augen sind gelbgrün — nicht rot wie beim Rotauge. Große Alande erreichen 50-60 cm und werden stattliche, breitkörpige Fische.

Verhalten & Lebensweise

Der Aland ist ein aktiver, schnell schwimmender Fisch, der sowohl in fließendem als auch in stehendem Wasser lebt. Er bevorzugt die oberen Wasserschichten und ist einer der wenigen Karpfenartigen, die regelmäßig an der Oberfläche nach Insekten fressen — im Sommer sind steigende Alande ein vertrauter Anblick an Flüssen und Kanälen. Die Nahrung ist vielfältig: Insekten, Insektenlarven, Wasserpflanzen, Schnecken und bei größeren Exemplaren auch kleine Fische.

Die Laichzeit fällt früh in die Saison, von März bis Mai, an flachen, überfluteten Ufern und Kiesbänken. Der Aland ist einer der ersten laichenden Karpfenartigen und wandert dafür teilweise beträchtliche Strecken stromaufwärts. Nach dem Laichen sind Alande hungrig und besonders gut zu fangen.

Angeltechniken

Alandfang ist abwechslungsreich, da der Fisch auf verschiedene Methoden reagiert:

  • Brotflocke an der Oberfläche: Die spektakulärste Methode. Ein unbeschwiertes Stück Brotflocke an einem Haken der Größe 8-10, ohne Pose oder Blei, zu steigenden Alanden treiben lassen. Spannung und Präzision!
  • Fliegenfischen: Trockenfliegen oder kleine Nymphen auf steigende Fische. Alande nehmen eine Fliege so gierig wie eine Forelle. Besonders effektiv an warmen Sommerabenden.
  • Posenangeln: Mit einer Waggler-Pose auf halber Wassertiefe oder knapp unter der Oberfläche. Maden, Caster oder Mais als Köder. Regelmäßig mit losen Maden anfüttern.
  • Leichtes Spinnfischen: Kleine Spinner (Größe 1-2) oder Micro-Wobbler. Größere Alande attackieren Kunstköder überraschend aggressiv.

Verwenden Sie eine leichte bis mittlere Rute (3,00-3,60m) mit feiner Schnur (0,16-0,20mm). Alande kämpfen kräftig und machen schnelle Fluchten — unterschätzen Sie diesen Fisch nicht.

In den Niederlanden

Der Aland ist eine häufige Art, die in den gesamten Niederlanden vorkommt — von großen Flüssen bis zu Kanälen, Seen, Teichen und Stadtgrachten. Die Art gedeiht in verschiedenen Gewässertypen und ist weniger an fließendes Wasser gebunden als die Barbe. Die goldene Variante (Goldorfe) wird häufig in Zierteichen und Parks eingesetzt und ist ein vertrauter Anblick in städtischen Gewässern. Die Aland hat eine Schonzeit vom 1. April bis zum letzten Samstag im Mai. Der Aland wird zunehmend als Sportfisch geschätzt, besonders von Fliegenfischern und Brotflocken-Enthusiasten, die gezielt auf steigende Fische angeln.

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