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Meerneunauge (Petromyzon marinus)

Meerneunauge

Petromyzon marinus

Petromyzontidae Geschützt
Diese Art ist geschützt und darf nicht befischt werden.

Erkennung

Das Meerneunauge (Petromyzon marinus) ist die größte Neunaugenart in den Niederlanden und kann bis zu 90 cm lang werden. Der Körper ist zylindrisch und schuppenlos, mit einer auffälligen marmorierten Zeichnung von dunkelbraun bis gelb. Das große, runde Saugmaul ist mit konzentrischen Reihen scharfer Zähne besetzt. Die sieben Kiemenöffnungen sind deutlich sichtbar.

Lebensweise

Das Meerneunauge ist ein anadromer Parasit: Erwachsene Tiere leben im Meer und saugen sich an großen Fischen wie Kabeljau, Lachs und sogar Robben fest. Mit ihrer raspelnden Zunge schaben sie Fleisch und Blut ab. Zur Fortpflanzung wandern sie flussaufwärts und graben Laichgruben in Kiesbetten. Die Larven (Ammocoeten) verbringen 5-7 Jahre als blinde Filtrierer im Flussboden, bevor sie ins Meer wandern.

In den Niederlanden

Mit 394 Beobachtungen in unserer Datenbank wird das Meerneunauge regelmäßig in den großen Flüssen und im Wattenmeer nachgewiesen. Die Art ist durch die FFH-Richtlinie (Anhang II) geschützt. Die Wiederherstellung freier Wanderrouten durch Fischpässe ist essenziell. Der Haringvlietdamm mit seiner teilweisen Öffnung bietet neue Möglichkeiten für diesen Wanderfisch.

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Saisonale Muster

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Wichtigste Prädiktoren

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