Makrele
Scomber scombrus
Erkennung
Die Makrele ist ein stromlinienförmiger, spindelartiger Fisch mit spitzer Schnauze und tief gegabelter Schwanzflosse. Der Rücken ist stahlgrün bis blauschwarz mit charakteristischen wellenförmigen dunklen Streifen. Der Bauch ist silbrig. Der Körper hat keine Schwimmblase, weshalb der Fisch ständig schwimmen muss, um nicht abzusinken. Makrelen erreichen in der Nordsee gewöhnlich 25 bis 40 cm, gelegentlich bis 50 cm.
Verhalten & Lebensweise
Makrelen sind pelagische Schwarmfische, die mit hoher Geschwindigkeit durchs offene Wasser jagen. Sie fressen gierig und aggressiv kleinere Fische (Sandaale, Heringe, Sprotten), Garnelen und Plankton. Im Frühjahr ziehen große Schwärme aus tieferem Wasser zur Küste. Sie jagen oft in Gruppen und treiben Beuteschwärme an die Oberfläche — sichtbar als kochendes Wasser.
Angeltechniken
Makrelenangeln ist äußerst beliebt und einsteigerfreundlich:
- Paternoster mit Federn: Das klassische Makrelen-Vorfach mit 3 bis 6 Federn oder Sabiki-Rigs, vom Pier oder Boot. Mehrere Makrelen gleichzeitig sind keine Seltenheit.
- Spinnfischen: Kleine Blinker, Jigs oder Pilker funktionieren gut bei fressenden Schwärmen. Leichtes Gerät bringt den meisten Spaß.
- Bootsangeln: Über Schwärmen driften, mit Pilkern oder Paternoster.
In den Niederlanden
Die Makrele ist mit Abstand der beliebteste Meeresfisch für Sportangler. Von Mai bis Oktober ziehen Schwärme an der niederländischen Küste entlang, mit Spitzen im Juni und Juli. Beliebte Standorte sind die Molen in Zeeland (Westkapelle, Vlissingen), Scheveningen, IJmuiden und die Watteninseln. Die Makrele ist auch kulinarisch sehr geschätzt wegen ihres fettreichen, geschmackvollen Fleisches.
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