Glattbutt
Scophthalmus rhombus
Erkennung
Der Glattbutt ähnelt stark dem Steinbutt, ist aber durch seinen glatten Körper ohne knöcherne Höcker zu unterscheiden. Die Körperform ist ovaler als der rautenförmige Steinbutt. Die Oberseite ist hellbraun bis sandfarben mit verstreuten dunklen und hellen Flecken. Die Augen sitzen links, wie beim Steinbutt. Der Glattbutt wird bis 75 cm groß, kleiner als der Steinbutt, und wiegt selten mehr als 8 kg.
Verhalten & Lebensweise
Wie der Steinbutt ist der Glattbutt ein Bodenraubfisch, der sich in Sand eingräbt und Beute auflauert. Er jagt kleine Fische, Garnelen und Borstenwürmer. Der Glattbutt lebt auf flacheren Gründen als der Steinbutt, oft in 10 bis 40 Metern Tiefe auf Sand- und Schlammböden. Junge Glattbutte kommen küstennah vor und ziehen mit dem Alter in tieferes Wasser.
Angeltechniken
Glattbutt wird mit denselben Techniken gefangen wie Steinbutt:
- Grundangeln mit Köderfisch: Kleine Fische oder Fischstreifen an einer Grundmontage, bodennah über Sandgrund.
- Brandungsangeln: Glattbutt wird häufiger vom Strand gefangen als Steinbutt wegen des flacheren Habitats.
- Driften: Langsames Driften mit Köderfisch über Sandgründen.
In den Niederlanden
Der Glattbutt kommt in denselben Gewässern wie der Steinbutt vor, ist aber weniger selten. Das Fleisch ist gut, wird kulinarisch aber weniger hoch geschätzt als Steinbutt. Fänge erfolgen beim Bootsangeln auf der Nordsee und gelegentlich beim Brandungsangeln an der Küste. Der Glattbutt wird ganzjährig gefangen, mit den besten Chancen im Sommer.
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Saisonale Muster
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Wichtigste Prädiktoren
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