Stöcker
Trachurus trachurus
Erkennung
Der Stöcker ähnelt auf den ersten Blick einer Makrele, gehört aber zu einer anderen Familie. Das auffälligste Merkmal ist die Reihe gekielter Schuppen (Scutes) entlang der gesamten Seitenlinie, die sich wie eine Reihe kleiner Schilder anfühlen. Die Augen sind auffallend groß, das Maul zeigt nach unten, und der Körper ist seitlich stärker zusammengedrückt als bei der Makrele. Die Farbe ist grüngrau auf dem Rücken mit silbrigem Bauch. Wird bis 40 cm groß, meist um 25 cm.
Verhalten & Lebensweise
Der Stöcker ist ein pelagischer Schwarmfisch, der in großen Schwärmen durchs offene Wasser zieht. Er frisst kleine Fische, Plankton und Garnelen und beißt gierig auf Kunstköder. Stöcker sind schnelle Schwimmer, die oft zusammen mit Makrelen angetroffen werden. Die Art lebt sowohl küstennah als auch weiter draußen, abhängig von Wassertemperatur und Nahrungsangebot.
Angeltechniken
Stöcker werden hauptsächlich als Beifang beim Makrelenangeln gefangen:
- Paternoster: Dieselben Federn und Sabiki-Rigs wie für Makrelen funktionieren ausgezeichnet.
- Pilker und Jigs: Kleine Pilker vom Pier oder Boot, besonders effektiv bei Gezeitenströmung.
- Spinnfischen: Kleine Blinker oder Micro-Jigs am leichten Gerät.
In den Niederlanden
Der Stöcker kommt von Juni bis Oktober an der niederländischen Küste vor, oft zusammen mit Makrelenschwärmen. Er wird regelmäßig von Molen in Zeeland, Scheveningen und IJmuiden gefangen. Der Stöcker ist essbar, kulinarisch aber weniger geschätzt als die gewöhnliche Makrele. Biologisch gehört er zu einer anderen Familie (Carangidae) als die echten Makrelen (Scombridae).
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Saisonale Muster
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Wichtigste Prädiktoren
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