Petersfisch
Zeus faber
Erkennung
Der Petersfisch ist einer der auffälligsten Fische der Nordsee: ein stark seitlich zusammengedrückter, fast scheibenförmiger Körper mit großem Kopf und vorstülpbarem Maul. Auf jeder Seite sitzt ein großer, dunkler Augenfleck, umgeben von einem gelben Ring — der Legende nach der Daumenabdruck des Heiligen Petrus. Die Rückenflosse hat lange, fadenförmige Stacheln. Die Farbe ist olivgelb bis graubraun. Wird bis 65 cm und 8 kg schwer.
Verhalten & Lebensweise
Der Petersfisch ist ein langsamer, einzelgängerischer Jäger, der seine Beute anschleicht und mit blitzschnellem Vorstülpen seines Mauls verschlingt. Das flache Körperprofil macht ihn von vorne für Beutefische nahezu unsichtbar. Er frisst kleine Schwarmfische wie Sardinen, Heringe, Sandaale und Garnelen. Der Petersfisch lebt in 5 bis 200 Metern Tiefe und bevorzugt gemäßigte Gewässer.
Angeltechniken
Der Petersfisch wird in den Niederlanden selten gezielt befischt:
- Beifang beim Bootsangeln: Gelegentlich am Paternoster oder Pilker bei Wracks und Hartgrund gefangen.
- Köderfisch: Kleine lebende oder tote Fische an leichter Grundmontage im tieferen Küstenbereich.
In den Niederlanden
Der Petersfisch ist eine Warmwasserart, die gelegentlich in der südlichen Nordsee angetroffen wird, besonders in warmen Sommern und Herbstmonaten. Fänge sind selten, nehmen aber zu, vermutlich durch steigende Wassertemperaturen. Kulinarisch ist der Petersfisch ein Spitzenfisch: Das weiße, feste Fleisch ist in der französischen und italienischen Küche als Saint-Pierre oder San Pietro sehr geschätzt. Ein besonderer Fang für jeden Angler.
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Saisonale Muster
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Wichtigste Prädiktoren
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