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Karausche (Carassius carassius)

Karausche

Carassius carassius

Cyprinidae Saison offen
Max. Länge
64.0 cm
Max. Gewicht
3.0 kg
Die Angelsaison ist derzeit geöffnet.

Erkennung

Die Karausche ist ein gedrungener, hochrückiger Karpfenartiger mit auffällig goldgelben bis bronzefarbenen Schuppen. Der wichtigste Unterschied zur Giebel — mit der sie oft verwechselt wird — ist das helle Bauchfell (Peritoneum): bei der Karausche ist es hell, bei der Giebel schwarz. Zusätzlich hat die Karausche eine rundere Schnauze und größere Schuppen. Exemplare bis 35 cm sind normal, unter optimalen Bedingungen werden Karauschen bis 55 cm gefangen.

Verhalten & Lebensweise

Die Karausche ist ein echter Teichspezialist, der extreme Bedingungen überlebt. Die Art ist einer der wenigen Fische, die in sauerstoffarmen, flachen Gewässern überleben können, die im Winter zufrieren — dank einer einzigartigen Fähigkeit, Milchsäure in Ethanol umzuwandeln. Die Karausche ist ein Grundfresser, der Insektenlarven, Schnecken, Würmer und pflanzliches Material frisst. Die Laichzeit ist Mai-Juni, wenn das Wasser über 17°C steigt, zwischen dichter Wasservegetation.

Angeltechniken

Die Karausche ist ein Klassiker für das Posenangeln. Eine leichte Pose mit kleinem Haken (Größe 10-14) und einer einzelnen Made oder einem kleinen Wurm ist das Standardsetup. Leicht anfüttern mit kleinen Mengen Maden oder Brotkrumen.

  • Köder: Maden, kleine Würmer, Brotflocke, Mais
  • Methode: leichte Pose, feines Gerät (0,9-1,8 kg Schnur)
  • Method Feeder: kleiner Method Feeder mit Mini-Boilie — besonders effektiv für größere Karauschen
  • Zeit: früher Morgen und später Abend, besonders bei bewölktem Wetter

Die besten Standorte sind flache Teiche, Poldergräben und Stadtgewässer mit Schlammboden und Wasserpflanzen. Suchen Sie nach Stellen mit Deckung durch Wasserlinsen oder Seerosen.

In den Niederlanden

Die Karausche ist eine einheimische Art, die historisch in den gesamten Niederlanden in Teichen, Poldergräben und kleinen Seen vorkommt. Die Art steht jedoch unter Druck durch Hybridisierung mit der nicht-einheimischen Giebel und durch Verlust geeigneter Habitate (Verwachsung oder Verfüllung kleiner Gewässer). In vielen Gewässern ist die reine Karausche seltener geworden. Die Art ist ökologisch wertvoll als Indikator für gesunde, kleinräumige Gewässer — den klassischen niederländischen Teich mit Schlammboden und Wasserpflanzen.

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Wichtigste Prädiktoren

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