Das Nahrungsnetz des IJsselmeers
Wer dieses Wasser lesen will, beginnt am Grund. Große Teile des harten Untergrunds sind mit Dreikantmuscheln bedeckt; sie filtern das Wasser klarer und bilden die Basis des Nahrungsnetzes. Auf den muschelreichen Stellen tauchen in unseren Daten auffallend oft Schleie, Rotfeder und Hecht auf. Zum kahleren, tieferen Sandgrund verschiebt sich das Bild: dort dreht sich alles um Schwebgarnelen, und genau dort gehört der Zander oft dazu. Ein kleiner Fisch verrät die Gesundheit des Ganzen — geht es dem Stint gut, profitieren Raubfisch und Vögel mit.

MikroorganismenAlgenin 401 von 401 Proben1990–2023
WirbelloseDreikantmuschelnin 65 von 140 Proben1983–2023
FischRotaugein 78 von 84 Fängen2006–2020
WirbelloseSchwebgarnelenin 33 von 140 Proben1983–2023
FischStintin 75 von 84 Fängen2006–2020
RaubfischZanderin 55 von 84 Fängen2006–2020Was hier lebt, stammt aus Proben und Fängen im See selbst. Ein Pfeil zeigt auf das Tier, das es frisst. Das stammt aus Untersuchungen anderswo, die Quellen stehen unten.
- Algen → Dreikantmuscheln: Cary Institute, Steckbrief Dreikantmuschel
- Dreikantmuscheln → Rotauge: FishBase, Nahrung des Rotauges
- Rotauge → Zander: FishBase, Nahrung des Zanders (Untersuchung in Estland)
- Schwebgarnelen → Stint: FishBase, Nahrung des Stints (Untersuchung in Russland)
- Stint → Zander: FishBase, Nahrung des Zanders









